Veganes Rührei aus Tofu

Ich finde es wirklich verblüffend wie nah dieses Gericht einem echten Rührei kommt. Das ist aber allein der wichtigsten Zutat zu verdanken: Kala Namak.

Noch nie gehört? So ging es mir bis vor ca. einem Jahr auch. Ich habe damals auch überall danach gesucht und es nirgends gefunden, mittlerweile habe ich es aber in einigen Bioläden oder großen Supermärkten entdeckt.

Bei Kala Namak handelt es sich um ein Schwarzsalz. Durch den hohen Anteil an Natriumchlorid kommt es zu dem schwefelhaltigen Geruch der an Eier erinnert und auch genauso schmeckt!

In Kombination mit Natur Tofu und Kurkuma (für die Farbe) könnte man dann fast meinen, man würde ein echtes Rührei essen.

Und wusstest du, dass die Proteine aus der Sojabohne, also aus der Tofu besteht, mit am besten aufgenommen werden kann? Alle pflanzlichen Lebensmittel enthalten in gewissen Mengen Proteine. Jedoch gibt es unterschiedliche Aminosäuren die am besten in Kombination vom Körper aufgenommen werden können. Durch die Kombination verschiedener Lebensmittel kann man die Bioverfügbarkeit verbessern. Bei Sojaprodukten ist das allerdings was anderes. Sie enthalten bereits alle Aminosäuren in ausreichender Menge, so dass die Bioverfügbarkeit hier deutlich höher ist.

Für eine Portion:
Ca. 200 g Naturtofu
Kala Namak
Pfeffer
Kurkuma
Nach belieben am Schluss frischen Schnittlauch, Tomaten, Gurke oder Paprika mit reinschneiden

Olivenöl oder anderes Pflanzenöl in eine Pfanne geben. Den Tofu am besten mit den Händen in der Pfanne zerkrümeln und ca. 10 Minuten gleichmäßig anbraten. Nun mit Kurkuma, Pfeffer und Kala Namak abschmecken, ich verwende ca. einen Teelöffel – einen Esslöffel Kala Namak.

Falls vorhanden und gewünscht passen am Schluss noch frische Kräuter wie Schnittlauch super dazu. Auch Tomaten, Gurke und Paprika schneide ich immer mit rein.

leonielovesorganic

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